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China lehnt Gespräche anderer Länder mit Dalai Lama ab

2008/07/03

Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums Liu Jianchao hat am Dienstag in Beijing gesagt, die chinesische Regierung lehne jegliche Art von Gesprächen zwischen Staatoberhäuptern anderer Länder und dem Dalai Lama ab.

Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hatte zuvor am Montag in einem Interview gesagt, er werde bei den bevorstehenden Olympischen Spielen in Beijing anwesend sein, wenn in der neuen Gesprächsrunde zwischen der chinesischen Zentralregierung und dem privaten Vertreter des Dalai Lama Fortschritte erzielt würden. Er habe auch vor, im August den Dalai Lama zu Gesprächen zu empfangen, sagte Sarkozy weiter.

Dazu sagte Liu auf einer Pressekonferenz, die Tibet-Frage betreffe die Innenpolitik Chinas. Kontakte zwischen den zuständigen chinesischen Behörden und dem privaten Vertreter des Dalai Lama gehörten zu den inneren Angelegenheiten Chinas. Die chinesische Regierung lehne jegliche Art von Gesprächen zwischen Spitzenpolitikern anderer Länder und dem Dalai Lama ab. Die Tibet-Frage solle zudem nicht in Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in Beijing gebracht werden. Eine Politisierung der Olympischen Spiele müsse verhindert werden. China sei auch gegen jegliche Art von Diskussionen über die Tibet-Frage auf irgendeiner internationalen Konferenz, sagte Liu Jianchao weiter.

Quelle: CRI



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