| Beijing verschärft Sicherheitsmaßnahmen in der U-Bahn |
| 2008/07/03 |
| Beijinger U-Bahnpassagiere sind seit vergangenem Sonntag neuen Sicherheitskontrollen unterworfen. Mit den Kontrollen beginnt eine dreimonatige Kampagne für sichere Olympische und Paralympische Spiele. Mehr als 3000 Kontrolleure haben begonnen, an 93 U-Bahn-Stationen nach gefährlichen Gegenständen, wie Schusswaffen, Munition, Messern, Sprengstoff, entzündbaren und radioaktiven Materialien sowie giftigen Chemikalien zu suchen, erklärte Jia Peng, ein Sprecher der Betreibergesellschaft der Beijinger U-Bahn. Die Passagiere würden im allgemeinen Verständnis zeigen, erklärte Jia. "Es ist unbequem für An der U-Bahnstation Chegongzhuang wurden Passagier Wang Bo und sein Laptop einer Sicherheitskontrolle unterzogen. Die Kontrolleure untersuchten Wang mit einem Scanner und baten ihn, seine Schlüssel, sein Handy und seine Brieftasche beiseite zu legen. "Sie sind so vorsichtig", erklärt Wang. "Es ist genauso strikt wie bei den Sicherheitskontrollen am Flughafen." An der U-Bahnstation Wangjingxi konnten die Kontrolleure zwei Kilogramm Benzin beschlagnahmen. Ein Passagier wird noch verhört. Weitere Informationen standen nicht zur Verfügung. Auch Flüssigkeiten werden kontrolliert. Passagiere müssen vor den Kontrolleuren einen Schluck ihrer mitgebrachten Flüssigkeiten trinken, schreibt die Zeitung Legal Evening News. Große Gepäckstücke werden mit Röntgengeräte kontrolliert, während bei kleineren Taschen Stichproben vorgenommen werden. Außerdem sind 30 Hunde für Stichprobenuntersuchungen im Einsatz. 30 weitere würden zurzeit noch trainiert, erklärte Jia weiter. Die Kontrolle mit einem Röntgengerät nehme 15 Sekunden in Anspruch, während eine Körperkontrolle 10 Sekunden, die Kontrolle von Flüssigkeiten 4 Sekunden und die Kontrolle mit einem Hund 5 Sekunden dauere. Die Maßnahmen seien zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung und zur Sicherstellung reibungsloser Olympischer und Paralympischer Spiele zwischen dem 8. August und dem 17. September ergriffen worden. "Passagieren die sich einer Sicherheitskontrolle verweigern oder die darauf bestehen, gefährliche Gegenstände zu transportieren, wird der Zu- oder Ausgang verweigert, eventuell werden sie sogar strafrechtlich verfolgt", erklärte der Sprecher weiter. Nach dem chinesischen Recht dürfen Passagiere keine gefährlichen Artikel im öffentlichen Nahverkehrsmitteln transportieren, dies gilt für Busse, U-Bahnen, Züge und Flugzeuge. Personen die dagegen verstoßen können fünf bis 15 Tage in Untersuchungshaft genommen werden. In |