| Expo 2010: Pendler und Besucher sollen zu unterschiedlichen Zeiten U-Bahn fahren |
| 2009/06/05 |
Im Zuge der Weltausstellung müssen sich Mitarbeiter verschiedener Büros möglicherweise auf frühere Arbeitszeiten einstellen. Nach Meinung der Behörden könnte so ein zu hohes Verkehrsaufkommen vermieden werden. Regierungsbeamte und Mitarbeiter, die in der Nähe der Expo arbeiten, müssen möglicherweise während der Ausstellung früher aufstehen: Ein Vorschlag sieht vor, die Bürozeiten während der Ausstellung auf 30 bis 60 Minuten vorzuziehen. Damit solle ein Verkehrschaos verhindert werden, teilte die Shanghaier Transportkommission mit. Das ist eine Szene des Shanghaier Verkehrs. Die Regierung und einige Experten diskutieren derzeit verschiedene Lösungsvorschläge, um ein Verkehrschaos zwischen Pendlern und Expo-Besuchern zu vermeiden. In den Neunziger Jahren hatte man in Shanghai bereits begonnen, die Arbeitszeiten verschiedener Einrichtungen aufzuteilen. So variierten die Öffnungszeiten zwischen 8:30 Uhr und 10:00 Uhr, um die Pendler unterschiedlich zu verteilen. Die Maßnahmen hatten bis zum Jahr 2000 zu einer wesentlichen Erleichterung des Hauptverkehrs geführt, so lange, bis deutlich mehr Pendler neuen Bedarf an Verkehrsmitteln hatten. Es werde auch die Möglichkeit diskutiert, verschiedene Fahrpreise für unterschiedliche Zeiten einzuführen, teilte die Transportkommission mit. Dadurch sollen Anreize geschaffen werden, die U-Bahn zu bestimmten Zeiten zu nutzen. Zudem sei denkbar, die Parkplatzpreise in der Innenstadt zwischen "belebten und ruhigen Stunden" zu unterscheiden. Quelle: Shanghai Daily |