| VW hofft, dass sich Markt in China erholt |
| 2009/03/20 |
Noch im November hatte Winfried Vahland, Boss von Volkswagen China, für 2009 ein Nullwachstum prognostiziert. Nun ist der VW-Mann gedämpft optimistisch. Grund dafür sind die Hilfen der chinesischen Regierung.
Im vergangenen Jahr wurden in China knapp 10 Millionen Fahrzeuge aller Marken verkauft, davon 5,5 Millionen Pkw. In der zweiten Jahreshälfte 2008 war der Absatz dann jedoch stark eingebrochen. Trotz der sich durch die Hilfen der Regierung abzeichnenden Erholung des chinesischen Markts werde es 2009 für Volkswagen schwierig, die operativen Gewinne des Vorjahrs zu erreichen, so Vahland. Chinas Regierung fördert nun überwiegend den Kauf von Kleinwagen, zudem die Verkäufe in den ländlichen Regionen. Chinas Bauern können mit einem staatlichen Zuschuss von 20 Prozent beim Kauf eines Kleinwagens oder Minibusses rechnen. Die Steuerlast bei kleinen Pkw bis 1,6 Liter Hubraum wurde halbiert. Den Verkäufen der VW-Modelle Jetta, Polo und Golf sowie des Skoda-Octavia hat das geholfen. Die Verkäufe haben laut Vahland wie der gesamte chinesische Automarkt im unteren einstelligen Bereich" zugelegt. Bereits Ende April sollen auf der Automesse in Shanghai umweltfreundliche Modelle der Zukunft präsentiert und drei neue Modelle vorgestellt werden. Momentan bietet Volkswagen in China mit den Marken VW, Audi und Skoda 37 Modelle an, wovon 24 in China für den inländischen Markt gefertigt werden. Im vergangenen Jahr hatte Volkswagen in China erstmals über eine Million Neuwagen verkauft. Bis 2018 planen die Wolfsburger den Verkauf zu verdoppeln. Quelle: german.china.org.cn |
