| Nivea könnte Umsatz in China verdoppeln |
| 2009/06/12 |
Die deutsche Kosmetikmarke Nivea wächst in China kräftig. Nun plant ihr Mutterunternehmen Beiersdorf AG, die Produktionskapazitäten in China auszubauen und die Verkäufe vor Ort binnen zweier Jahre zu verdoppeln. Der deutsche Kosmetikhersteller Beiersdorf AG verkündete, dass sich die jährlichen Verkäufe seiner Flagschiffmarke Nivea in China während der nächsten zwei Jahre auf 2,1 Milliarden Yuan (218 Millionen Euro) verdoppeln und in fünf Jahren rund 3 Billionen Yuan (290 Millionen Euro) betragen könnte. Der Hersteller der Marke Nivea eröffnete gestern eine neue Niveafabrik im Shanghaier Qingpu Distrikt. Diese soll später der Knotenpunkt des Konzerns für die Versorgung der Region Asien / Pazifik werden. Die neue Fabrik ist 50.000 Quadratmeter groß, fast fünfmal so groß wie ihr Vorgänger. Sie wird jedes Jahr 15.000 Tonnen an Niveauprodukten produzieren können. Insgesamt strebt das Unternehmen eine Jahresproduktion von 25.000 Tonnen an, was der Nachfrage in China in fünf Jahren entsprechen soll. „Wir erhöhen derzeit unseren Marktanteil und wachsen viel schneller als der Durchschnitt, daher investieren wir auch viel in China und erhöhen unsere Produktionskapazitäten, was unseren Erfolg vor Ort verdeutlicht“, erklärte Werner Brettschneider, Vizepräsident der Verkaufsabteilung des Unternehmens. Beiersdorf, das größte Kosmetikunternehmen in Deutschland, besitzt unter anderem auch die Marken Eucerin und La Prairie. Doch Nivea ist die wichtigste und wertvollste Marke des Hauses, welche 60 Prozent der Umsätze einfährt. Letztes Jahr stieg der Verkauf von Niveauprodukten in China um 42 Prozent und erreichte 1,2 Milliarden Yuan (125 Millionen Euro). Die Volksrepublik ist somit der größte asiatische Markt für das Unternehmen. Quelle: Shanghai Daily |