Home Über uns Wirtschaft und Handel Kontakt Konsularservice Bildung Presse Links
 
Home > Bildung
Chinesisch-Wettbewerb an Hochschulen: Studenten aus Deutschland gekürt
2011/05/10

In Heidelberg hat vor kurzem die deutschlandweite Qualifikation für den 10. Internationalen Chinesisch-Wettbewerb an Hochschulen stattgefunden. Die Qualifikation bestand aus einem Vortrag in Chinesisch, einem Quiz über chinesische Landeskunde und künstlerischen Darbietungen der Kandidaten. Die Teilnehmer erzählten dabei recht interessante Geschichten, etwa einen Reisebericht über China, ein Erlebnis auf der Weltausstellung in Shanghai oder auch einfach nur Anekdoten und Beispiele aus dem Unterricht und dem Chinesisch-Lernen. Die Zuschauer waren von den Vorträgen begeistert und applaudierten entsprechend ausgiebig. An künstlerischen Darbietungen wurden schließlich noch Vorführungen mit dem Diabolo, tibetische Tänze und traditionelle chinesische Sprechkunst gezeigt.

Phuong Ngoc Nguyen Le, eine deutsch-vietnamesische Studentin von der Universität Hamburg, konnte sich am Ende gegen die 16 restlichen Konkurrenten von zehn deutschen Universitäten durchsetzen. Mit dem chinesischen Lied „Sängerin in der Fremde" erwarb sie die Gunst der Jury. Die 22-jährige, die erst 2008 mit dem Erlernen der chinesischen Sprache begonnen hat, konnte sich so für die Endrunde in China qualifizieren.

Dr. Klaus Grimm, Präsident des Konfuzius-Instituts an der Universität Heidelberg, sagte dazu:

„Ich denke, dass dieser Wettbewerb sehr wichtig ist als Anreiz, sich dann anzustrengen und sich nicht nur mit der chinesischen Sprache, sondern auch mit der chinesischen Kultur und mit China als Land zu beschäftigen. Wir wissen ja: dass sie nach China reisen dürfen, das ist schon eine Anerkennung allein für die Teilnahme."

Auch der Student Arkadi Shelling von der Universität Freiburg darf mit nach China und zeigt sich im Vorfeld begeistert:

„Vor dieser China-Reise kenne ich das Land noch nicht wirklich. Besonders in der heutigen Zeit entwickelt sich China immer schneller, und das Land ist immer mächtiger geworden. Erst nachdem ich die chinesische Sprache verstehen konnte, habe ich auch die chinesische Kultur verstanden."

Suggest to a friend
  Print