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Beschäftigungsförderung für Hochschulabsolventen in China
2011/11/21

Derzeit findet in China die Servicewoche für die Beschäftigungsförderung für Hochschulabsolventen auf dem landesweiten Personalressourcenmarkt 2011 statt. Die Veranstaltung richtet sich an Absolventen, die im kommenden Jahr die Hochschule verlassen, dauert vom 20. November bis Anfang Dezember und legt besonderes Gewicht auf die Jobvermittlung vor Ort und im Internet.

Bi Xuerong vom chinesischen Ministerium für Personalressourcen und Sozialabsicherung sieht die Servicewoche als ein Dienstleistungsportal für Hochschulabsolventen. Mit dieser und ähnlichen Veranstaltungen könne positiv zur Beschäftigungssituation der Studienabgänger beigetragen werden.

"Die Zahl der Stellen steigt, in diesem Jahr sind etwa 700.000 neue Arbeitsplätze zu besetzen. Immer mehr Dienstleistungsunternehmen beteiligen sich an der Veranstaltung. Insgesamt haben wir 145 öffentliche Dienstleister, Organisationen für den Austausch von Fachkräften und private Organisationen gezählt. Landesweit werden 251 Konferenzen dieser Art veranstaltet."

Am Sonntag fand in der südwestchinesischen Metropole Chongqing die erste Jobbörse im Rahmen der Servicewoche statt. Unter den mehr als 200 Teilnehmern fanden sich Vertreter verschiedener Branchen, darunter Wissenschaft und Technologie, Finanz- und Bildungswesen, Einzelhandel und Gastronomie. Ma Qinqin ist eine Studentin von der Universität für Industrie und Kommerz in Chongqing. Sie befindet sich auf Stellensuche und teilt uns mit, dass sie alle verfügbaren Wege der Bewerbung nutzen und keine Chance verpassen will.

"Der Stellenmarkt der Regierung Chongqing ist sehr reichhaltig. Die Arbeitgeber hier sind verlässlich, Vertrauen erweckend und eröffnen uns viele verschiedene Möglichkeiten. Für Hochschulabsolventen ist das sehr wertvoll. Wir hoffen, dass wir noch mehr Gelegenheiten haben werden, um in Kontakt mit Unternehmen zu treten und uns über die Beschäftigungssituation zu informieren. Ohne solche Gelegenheiten hätten wir selbst bei Bestleistungen keine Chance, eine Arbeit zu finden."

Für die chinesische Regierung spielt die Lage am Stellenmarkt der Hochschulabsolventen eine große Rolle. Um die Entwicklung in diesem Bereich voranzutreiben, ergreifen die zuständigen Behörden alle erdenklichen Maßnahmen. Hierzu zählen auch Praktika für Universitätsabgänger und gezielte Fachausbildungen. Nicht zuletzt werden den ehemaligen Studenten auch Hilfen bei der Arbeitssuche und -aufnahme zur Verfügung gestellt.

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