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Stellungnahme der chinesischen Botschaft zu rassistischen Äußerungen in einzelnen deutschen Medien
2020/02/05

In den vergangenen Tagen haben Menschen aus aller Welt ihr Mitgefühl, ihre Solidarität und ihre Unterstützung für China im Kampf gegen die Coronavirus-Epidemie ausgedrückt. Wir haben jedoch auch gesehen, dass es in Deutschland einzelne Medien und Medienvertreter gibt, die sich zwar Objektivität und Rationalität auf die Fahne geschrieben haben, dennoch aber nicht davor zurückschrecken, rassistische Äußerungen zu veröffentlichen, und ausländerfeindliche, insbesondere gegen China gerichtete diskriminatorische Tendenzen zu dulden oder sogar weiter anzufachen. Dagegen bringen wir unseren entschiedenen Protest und höchste Unzufriedenheit zum Ausdruck.

Epidemie-Ausbruch darf nicht als Ausrede für Diskriminierung und Ausländerfeindlichkeit genutzt werden, und noch weniger darf die Pressefreiheit dazu genutzt werden, eine rassistische Stimmung in der deutschen Gesellschaft zu erzeugen.

Wir sind erleichtert zu sehen, dass nicht nur chinesische Staatsbürger in Deutschland und anderswo angesichts dieser Entwicklungen verärgert sind und ihren Unmut kundtun, sondern auch viele deutsche Leser sich offen gegen solche Tendenzen stellen, weil es äußerst gefährlich ist, die Epidemie zu nutzen, um den Rassismus in Deutschland wieder salonfähig zu machen.

China ruft die deutsche Öffentlichkeit auf, die Augen nicht vor solchen Entwicklungen zu schließen, und hofft auch, dass die beteiligten Medien oder Medienvertreter in der Zukunft eine wohlbedachte Haltung zeigen, und sich ihrer Verantwortung bewusst werden, anstatt weiter Panik zu schüren und zu verbreiten. In einer globalisierten Welt ist das Schicksal aller Länder eng miteinander verknüpft, wie in diesem Fall der öffentlichen Gesundheit zeigt. Alle Seiten sind jetzt aufgefordert, gemeinsam daran zu arbeiten, nicht nur die Epidemie in den Griff zu bekommen, sondern auch das gefährliche „politische Virus" zu bekämpfen.

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