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China sendet neuen Ozeanbeobachtungssatelliten ins All
2020/06/11

China hat am Donnerstag erfolgreich einen Ozeanbeobachtungssatelliten vom Taiyuan Satellite Launch Center in der nordchinesischen Provinz Shanxi in die Umlaufbahn geschickt.

Nach Angaben der China National Space Administration (CNSA) wurde eine Langer Marsch-2C-Rakete mit dem Satelliten HY-1D um 2:31 Uhr morgens (Beijinger Zeit) ins All gesendet.

Der neue Satellit wird gemeinsam mit HY-1C, welcher im September 2018 gestartet wurde, Chinas erste Satellitenkonstellation für den öffentlichen Seeverkehr bilden und laut CNSA und dem Ministerium für natürliche Ressourcen die aktuellen Daten zur Ozeanbeobachtung verdoppeln.

Die Satellitenkonstellation soll Chinas Fähigkeiten zur Beobachtung der Meeresfarbe, der Küstenressourcen und der ökologischen Umwelt verbessern und die Unterstützung für Meteorologie, Landwirtschaft, Wasserschutz und Transport erhöhen.

Sie wird auch für die Bewältigung des globalen Klimawandels und den Aufbau einer ökologischen Zivilisation von großer Bedeutung sein.

Chinas vierter Ozeanbeobachtungssatellit HY-1D trägt fünf Nutzlasten, die ähnliche Funktionen wie HY-1C haben. Ein Scanner kann die Farbe des globalen Ozeans beobachten und täglich die Oberflächentemperatur der Meere mit einer räumlichen Auflösung von 1,1 Kilometern messen.

Der Scanner kann alle drei Tage die Küstenwasserumgebung, die Küstenzone und die ökologische Umgebung von Flüssen und Seen mit einer räumlichen Auflösung von 50 Metern ermitteln.

Es ist auch mit einem automatischen Identifikationssystem für Schiffe ausgestattet.

Die Daten werden für Ressourcen- und Umweltuntersuchungen sowie zur Verhütung und Eindämmung von Meereskatastrophen, der nachhaltigen Nutzung von Meeresressourcen, der Frühwarnung für die Meeresökologie und des Umweltschutzes verwendet.

Quelle: German.people.cn

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