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China streicht alle verbleibenden Landkreise von der Armutsliste
2020/11/24

China streicht alle verbleibenden Landkreise von der Armutsliste

China hat es geschafft, alle verbleibenden Landkreise von der Armutsliste des Landes zu streichen. Die letzten neun verarmten Bezirke in der südwestchinesischen Provinz Guizhou haben die absolute Armut beseitigt, teilte die Provinzregierung am Montag mit.

Eine Anfang dieses Monats von Drittagenturen durchgeführte Bewertung hätte ergeben, dass die Gesamtinzidenz von Armut in den neun Landkreisen in Guizhou auf null Prozent gesunken war und die Zufriedenheitsrate unter den Einheimischen bei über 99 Prozent lag, sagte Li Jian, Direktor des Regionalbüros für Armutsbekämpfung und Entwicklung, bei einer Pressekonferenz.

Das durchschnittliche jährliche Nettoeinkommen verarmter Menschen in diesen neun Landkreisen sei auf 11.487 Yuan (ca. 1.473 Euro) gestiegen und liege damit deutlich über der in diesem Jahr festgelegten nationalen Armutsgrenze von 4.000 Yuan, so Li.

China hat sich vorgenommen, die absolute Armut bis Ende dieses Jahres zu beseitigen. Ende 2019 standen noch 52 Bezirke im Nordwesten, Südwesten und Süden des Landes auf der Armutsliste.

„Die Streichung aller von Armut betroffenen Bezirke zeigt, dass China das jahrtausendealte Problem der extremen Armut gelöst hat“, betonte Gao Gang, ein Wissenschaftler der Guizhou Academy of Social Sciences. „Es bedeutet auch, dass China in eine neue Entwicklungsphase eingetreten ist.“

In der neuen Entwicklungsphase sollten mehr Anstrengungen zur Vitalisierung des ländlichen Raums unternommen werden, um die Erfolge bei der Armutsbekämpfung zu festigen, so Gao.

Quelle: German.people.cn

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