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Chinas wirtschaftliche Erholung beschleunigt sich weiter
2020/12/01

Chinas Einkaufsmanagerindex („Purchasing Managers Index“ oder kurz PMI) für die verarbeitende Industrie stieg in diesem Monat auf 52,1 - den höchsten Stand des Jahres. Das deute darauf hin, dass sich die Erholung in diesem Sektor beschleunigt, erklärte das Staatliche Amt für Statistik am Montag.

Der PMI, ein Schlüsselbarometer für den Zustand des verarbeitenden Gewerbes in China, lag im November bei 52,1, nachdem er im vergangenen Monat noch bei 51,4 gelegen hatte. Auch die Subkategorien „Produktion“ und „Auftragseingänge“ hätten die besten Werte des Jahres erreicht, so die Statistikbehörde. Ein Wert über 50 deutet auf eine wachsende Wirtschaft (Expansion) hin, während ein Wert unter 50 eine sinkende Wirtschaftsleistung (Kontraktion) widerspiegelt.

„Der interne (Wachstums-)Impuls des verarbeitenden Gewerbes hat mit einer verbesserten Zirkulation zwischen Angebot und Nachfrage kontinuierlich zugenommen", erklärte Zhao Qinghe, ein leitender Statistiker der Behörde. Er ließ wissen, dass auch die Werte in den Subkategorien „Neue Exportaufträge“ und „Importe“ im November auf die höchsten Werte des Jahres angestiegen seien. Das deute auf eine nachhaltige Erholung von Chinas Außenhandel hin.

Die Erholung des verarbeitenden Gewerbes sei jedoch nach wie vor unausgewogen, da der PMI des Textil- und Bekleidungssektors weiterhin unter der 50er-Marke bleibe. Einige Exportunternehmen hätten davon berichtet, dass die jüngste Aufwertung des Renminbi weitere Probleme für die Exportaufträge verursacht habe.

Andererseits stieg der PMI des nicht-verarbeitenden Gewerbes im November auf 56,4. Der zusammengesetzte PMI, der sowohl das verarbeitende als auch das nicht-verarbeitende Gewerbe umfasst, verbesserte sich somit auf 55,7. Beide Werte befinden sich damit auf dem höchsten Stand des Jahres, was auf eine stetige Erholung der chinesischen Wirtschaft hindeute, so die Statistikbehörde.

Da die Wirtschaft ihr Erholungstempo weiter erhöht, könnte das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für das vierte Quartal im Jahresvergleich auf 5,9 Prozent steigen - verglichen mit 4,9 Prozent im dritten Quartal. Dies geht aus einem Bericht des China Macroeconomy Forum hervor, einer von der Renmin-Universität unterstützten Institution.

Die beschleunigte Erholung der Inlandsnachfrage könnte sich dem Bericht zufolge auch im ersten Quartal 2021 fortsetzen, da die angebotsorientierten makroökonomischen Unterstützungsmaßnahmen allmählich auch auf der Nachfrageseite Wirkung zeigen würden.

Quelle: German.china.org.cn

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