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China kündigt Übergangsregeln für CO2-Emissionshandel an
2021/01/08

Am Dienstag kündigte Chinas Umweltbehörde Übergangsregeln für den CO2-Emissionshandel an, die am ersten Februar in Kraft treten werden.

Die Regeln sind ein Meilenstein beim Aufbau eines nationalen Emissionshandelssystems in China.

In der Anfangsphase erhalten laut Ministerium für Ökologie und Umwelt 2.225 Energieunternehmen mit jährlichen Treibhausgasemissionen von über 26.000 Tonnen die Erlaubnis mit ihren Emissionsrechten zu handeln.

Zum ersten Mal hat China die Verantwortung der Unternehmen bei der Senkung von Treibhausgasemissionen klargestellt, sagte Li Gao, Leiter der Abteilung Klimawandel des Ministeriums für Ökologie und Umwelt. Dies wird dabei helfen, der grünen Entwicklung einen Anschub zu geben, fügte Li hinzu.

Bereits im Jahr 2011 startete China Pilotversuche beim Emissionshandel auf regionaler Ebene. Sieben Provinzen und Städte, darunter Beijing, Shanghai und Shenzhen waren an den staatlichen Bemühungen beteiligt, ein nationales Emissionshandelssystem aufzubauen.

Laut Weltbank gibt es zwei Arten der Bepreisung von Kohlenstoff: Emissionshandelssysteme und CO2-Steuern. Ein Emissionshandelssystem, oder auch cap and trade, deckelt die Gesamtmenge an Treibhausgasemissionen und erlaubt gleichzeitig Industrien mit geringen Emissionen ihre ungenutzten Zertifikate an größere Emittenten zu verkaufen.

China kündigte sein Bestreben an, noch vor 2030 den Gipfel der CO2-Emissionen zu erreichen und vor 2060 CO2-neutral zu werden.

Quelle: Nachrichtenagentur Xinhua

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