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China nimmt Hochgeschwindigkeitszug für extrem tiefe Temperaturen in Betrieb
2021/01/08

In Beijing wurde am Mittwoch ein elektrischer Hochgeschwindigkeitszug in Betrieb genommen, der auch bei Temperaturen von minus 40 Grad Celsius fahren kann.

Der elektrische Hochgeschwindigkeits-Triebwagen vom Typ Fuxing erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 350 Stundenkilometer. Nach Angaben von Zhou Song von der China Railway Beijing Group Co., Ltd. soll der Zug auf der Schnellstrecke zwischen Beijing und Harbin, der Hauptstadt von Chinas nördlichster Provinz Heilongjiang, eingesetzt werden.

Bei extrem niedrigen Temperaturen besteht die Gefahr, dass sich Kondenswasser im Stromverteilerschrank sammelt, was den sicheren Betrieb des Zuges gefährdet, sagt Xia Sen von CRRC Qingdao Sifang Co., Ltd, dem Entwickler des elektrischen Hochgeschwindigkeits-Triebwagens.

Die Entwickler des Zugs legten eine Schicht aus porösem keramischem Material im Mikrometerbereich um den Verteilerschrank. Diese Schicht ist in der Lage, das Kondenswasser in die Poren aufzusaugen. Durch steigende Temperaturen im Passagierbereich verdunstet das kondensierte Wasser.

Die Entwickler nutzten ebenfalls eine neue, einzigartige Schaltsteuerung, die grundsätzlich auch bei extremer Kälte arbeitet.

Jia Xiangjie, Chefentwickler des Zugs bei CRRC Qingdao Sifang betonte, dass der Triebwagen auch über einen automatischen Vereisungsschutz im Bremssystem sowie über Isoliermaterial und ein Heizsystem in den Wassertanks und Rohren verfügt.

Bis zum Ende des letzten Jahres haben 1.036 Hochgeschwindigkeitszüge vom Typ Fuxing eine Strecke von insgesamt 836 Millionen Kilometer zurückgelegt und dabei 827 Millionen Passagiere befördert.

Quelle: Nachrichtenagentur Xinhua

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