Home Über uns Wirtschaft und Handel Kontakt Konsularservice Bildung Presse Links
 
Home > China in Bild und Zahlen
Schutz der Artenvielfalt verlangt gemeinsame Ziele und Maßnahmen
2021/05/24

Die Artenvielfalt ist der Grundstein für eine gemeinsame Zukunft aller Lebewesen auf der Erde. Unter dem Motto „Wir sind Teil der Lösung“ bietet der Internationale Tag der Artenvielfalt am 22. Mai der Welt eine neue Chance, Lösungen zu Problemen wie dem Verlust der biologischen Vielfalt, dem Klimawandel und der Umweltverschmutzung zu diskutieren.

Intakte Ökosysteme und die Artenvielfalt sind sowohl für die menschliche Gesundheit als auch Entwicklung essentiell. Die kontinuierliche Zerstörung der Natur aber bedroht die Lebensgrundlagen der Arten. Einem UN-Bericht aus dem Jahr 2019 zufolge sind rund eine Million Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht, viele innerhalb von wenigen Jahrzehnten. Diese Anzahl stellt einen neuen Höchstwert in der Geschichte der Menschheit dar.

Der Verlust der Artenvielfalt und der Zusammenbruch der Ökosysteme sind nicht nur umweltpolitische Probleme. Sie betreffen auch die Gesundheit, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit der menschlichen Gesellschaft. Der Schutz der Artenvielfalt und die Wiederherstellung der Ökosysteme stellen daher nicht nur eine Verantwortung einzelner Länder dar. Sie verlangen eine größere Entschlossenheit und umfassendere Kooperation weltweit.

In Bezug auf die globalen Verpflichtungen hat China im Rahmen seiner qualitativ hochwertigen Entwicklungsstrategien bedeutende Fortschritte in der Verbesserung der Umweltqualität und der Förderung der Artenvielfalt erzielt. Das Land hat Schutzgesetze und -bestimmungen für Wildtiere, Nationalparks, Feuchtgebiete und Naturreservate erlassen, um rechtliche Unterstützung für den Schutz der Artenvielfalt zu schaffen.

Am 1. Januar ist ein 10-jähriges Fischereiverbot in allen Hauptgewässern des Jangtse-Flusses in Kraft getreten, das den schwindenden aquatischen Ressourcen und dem Verlust der Artenvielfalt in der längsten Wasserstraße entgegenwirken soll. China hat außerdem angekündigt, bis 2030 den Höchststand an CO2-Emissionen erreicht haben und bis 2060 klimaneutral werden zu wollen, um den Klimawandel aufzuhalten.

Die COVID-19-Pandemie hat gezeigt, dass die menschliche Gesundheit und die Gesundheit anderer Arten zusammenhängen. Die Welt kann nicht zur „alten Normalität“ zurückkehren. Es ist unverzichtbar, Innovationen und naturnahe Lösungen für die Pandemie und die Wiederherstellung der Umwelt anzuwenden, um den Schutz der Artenvielfalt hervorzuheben.

Auch der Arbeitsmarkt kann von einer nachhaltigen Entwicklung profitieren. Dem Weltwirtschaftsforum zufolge könnten neue Geschäftsmöglichkeiten im Naturbereich bis 2030 191 Millionen zusätzliche Arbeitsplätze schaffen.

In einem weiteren Aufruf für globale Kooperation zur Erhaltung der Artenvielfalt wird China dieses Jahr das 15. Meeting der Konferenz der Vertragsparteien des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (COP15) in Kunming in der Provinz Yunnan halten. Die Veranstaltung wird den Rahmen zur Artenvielfalt nach 2020 überprüfen und neue globale Ziele für die Artenvielfalt bis 2030 setzen.

In Anbetracht der bestehenden Krisen bezüglich Artenvielfalt, Natur, Verschmutzung und Abfall sollten die Länder ihren Beitrag zu einer besseren Welt leisten, indem sie sich gemeinsamen Zielen verpflichten und langfristige Maßnahmen ergreifen.

Quelle: German.people.cn

Suggest to a friend
  Print