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Handelsministerium: Epidemie wird an langfristiger Stabilität und kontinuierlicher Steigerung des chinesischen Verbrauchs nichts ändern
2020/03/20

Chinas Konsum habe sich trotz der kurzfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus als sehr widerstandsfähig erwiesen, sagte das Handelsministerium (MOC) am Mittwoch.

Die Lebensmittelumsätze seien in den ersten beiden Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 9,7 Prozent gestiegen, da die Menschen von der Verpflegung zum Mitnehmen gewechselt hätten, sagte MOC-Beamter Wang Bin auf einer Pressekonferenz.

In der Zwischenzeit verzeichneten Schutzausrüstung sowie Gesundheits- und Hygieneprodukte bemerkenswerte Umsatzsteigerungen, so Wang.

Neue Konsum- und Einzelhandelsmodelle wie "kontaktlose" Abholungen und Live-Streaming gewinnen an Dynamik, während aufstrebende Sektoren wie künstliche Intelligenz gegen den allgemeinen Konsumrückgang aufblühen.

Der Einzelhandelsverkauf von Konsumgütern, ein wichtiger Indikator für das Konsumwachstum, ist in den ersten beiden Monaten dieses Jahres um 20,5 Prozent zurückgegangen, 28,7 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.

Hotels, Restaurants, Friseurläden, Kaufhäuser und Einkaufszentren gehörten zu den am härtesten betroffenen, mit weit weniger Kunden seit dem Ausbruch.

Wenn die Politik zur Ankurbelung des Konsums beginne, werde sich Chinas Konsumwachstum wieder erholen, sagte Wang.

"Die Epidemie wird den Trend zu langfristiger Stabilität und kontinuierlicher Steigerung des chinesischen Verbrauchs nicht ändern", fügte er hinzu.

Quelle: Nachrichtenagentur Xinhua

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