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China veröffentlicht Zeitleiste über Informationsaustausch und internationale Zusammenarbeit
2020/04/10

China hat am Montag eine Zeitleiste veröffentlicht, die zeigt, wie das Land den Informationsaustausch und die internationale Zusammenarbeit im Kampf gegen COVID-19 vorangetrieben hat.

Bei der Ausbreitung der neuartigen COVID-19-Krankheit handelt es sich um eine gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite. Seit der Gründung der Volksrepublik China im Jahr 1949 hat es keine Krankheit gegeben, die sich schneller ausgebreitet hat und die schwerer einzudämmen war.

Unter der entschlossenen Führung des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) hat China umfassende, strenge und gründliche Präventions- und Kontrollmaßnahmen zur Bekämpfung des Virus ergriffen. In ihrem hartnäckigen Kampf gegen das Coronavirus haben 1,4 Milliarden Chinesen in schwierigen Zeiten zusammengehalten.

Dank der gemeinsamen Anstrengungen der gesamten Nation konnte die Eindämmung des Virus vorangetrieben und die Wiederherstellung der normalen Produktion und des Alltags beschleunigt werden.

Nun hat sich das Coronavirus in den vergangenen Wochen rasch auf der ganzen Welt ausgebreitet und die globale Gesundheitssicherheit vor eine gewaltige Herausforderung gestellt. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) waren bis zum 5. April 2020 mehr als 200 Länder und Regionen von COVID-19 betroffen und über 1,13 Millionen Menschen hatten sich infiziert.

Das Virus kennt keine nationalen Grenzen und die Krankheit macht keine Rassenunterschiede. Nur mit Solidarität und durch Zusammenarbeit kann sich die internationale Gemeinschaft gegen die Pandemie durchsetzen und die gesamte Menschheit schützen. China hat seit dem Ausbruch des Virus regelmäßig Informationen zu COVID-19 auf offene, transparente und verantwortungsvolle Weise veröffentlicht und seine Erfahrungen mit der Behandlung und mit dem Fortschreiten der wissenschaftlichen Forschung vorbehaltlos mit der WHO und der internationalen Gemeinschaft geteilt. Das Land hat alle Seiten nach besten Kräften unterstützt. All diese Bemühungen wurden von der internationalen Gemeinschaft begrüßt und weithin anerkannt.

Auf der Grundlage von Medienberichten und Informationen der Nationalen Gesundheitskommission, wissenschaftlicher Forschungseinrichtungen und anderer Abteilungen hat die Nachrichtenagentur Xinhua die wichtigsten Aspekte von Chinas Förderung des internationalen Austauschs und der Zusammenarbeit bei der Bekämpfung von COVID-19 herausgearbeitet und eine entsprechende Zeitleiste erstellt.

Die folgende Zeitleiste wurde in chronologischer Reihenfolge angeordnet.

Ende Dezember 2019

- Das Wuhan-Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten in der zentralchinesischen Provinz Hubei stellt die ersten Fälle einer Lungenentzündung mit unbekannter Ursache fest.

3. Januar

- Seit dem 3. Januar informiert China regelmäßig die WHO, relevante Länder und Regionen sowie die Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macao über den Ausbruch der Lungenentzündung.

- China beginnt, die Vereinigten Staaten regelmäßig über den Ausbruch der Lungenentzündung und die reaktiven Maßnahmen zu informieren.

5. Januar

- Die WHO veröffentlicht ihr erstes Briefing zu Fällen einer Lungenentzündung mit unbekannter Ursache in Wuhan.

7. Januar

- Dem chinesischen Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten gelingt es, den ersten Stamm des neuartigen Coronavirus zu isolieren.

12. Januar

- Das chinesische Zentrum für die Kontrolle und Prävention von Krankheiten, die Chinesische Akademie der medizinischen Wissenschaften und das Wuhan Institut für Virologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften legen der WHO die Genomsequenz des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) vor, die anschließend von der Global Initiative on Sharing All Influenza Data (GISAID) veröffentlicht und global geteilt wird.

20. Januar

- Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet, dass der chinesische Präsident Xi Jinping wichtige Anweisungen hinsichtlich des Ausbruchs einer durch das neuartige Coronavirus verursachten Lungenentzündung in der Stadt Wuhan und an anderen Orten in der Provinz Hubei gegeben hat. Laut den Anweisungen sollen die Parteikomitees und Regierungen auf allen Ebenen der Sicherheit und Gesundheit der Bevölkerung oberste Priorität einräumen, gründliche Pläne erstellen, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus ergreifen, Informationen rechtzeitig veröffentlichen und die internationale Zusammenarbeit vertiefen.

22. Januar

- Der chinesische Präsident Xi Jinping führt ein Telefongespräch mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Merkel betont, dass Deutschland Chinas Bemühungen, rechtzeitig zu reagieren, offen und transparent zu bleiben und aktiv internationale Zusammenarbeit zu betreiben, schätze. Sie fügt hinzu, dass Deutschland bereit sei, China zu unterstützen.

Xi bedankt sich bei Deutschland und betont, dass sein Land bereit sei, die Zusammenarbeit mit Deutschland, der WHO und der internationalen Gemeinschaft zu verstärken.

23. Januar

- Das Hauptquartier für Epidemieprävention und -kontrolle in Wuhan veröffentlicht am 23. Januar um 10 Uhr morgens eine Anordnung zur Schließung der Flughäfen und Bahnhöfe der Stadt.

1. Februar

- Die Nachrichtenagentur Xinhua berichtet von einem Telefongespräch zwischen dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang und der Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen. Li betont, dass die chinesische Regierung und die Menschen des Landes Vertrauen, Entschlossenheit und die Fähigkeit hätten, den Kampf gegen die Epidemie zu gewinnen.

7. Februar

- Der chinesische Präsident Xi Jinping spricht auf Anfrage telefonisch mit dem US-Präsidenten Donald Trump und betont, dass China sich dafür einsetzt, das Leben und die Gesundheit nicht nur seiner eigenen Bevölkerung, sondern auch der Menschen auf der ganzen Welt zu schützen.

Mit einer offenen, transparenten und verantwortungsvollen Haltung habe China die WHO sowie relevante Länder und Regionen, einschließlich die Vereinigten Staaten, über die Epidemie auf dem Laufenden gehalten und die WHO und andere Experten zu Vor-Ort-Besuchen in Wuhan eingeladen, so Xi.

9. Februar

- Der chinesische Ministerpräsident Li Keqiang spricht telefonisch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und tauscht sich über die Prävention und Kontrolle des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus aus.

16. Februar

- Ein gemeinsames Team aus Experten aus China und von der WHO startet einen neuntägigen Vor-Ort-Besuch in China, um Städte wie Beijing, Chengdu, Guangzhou, Shenzhen und Wuhan zu inspizieren.

Das Team besteht aus 25 Experten aus China, Deutschland, Japan, Südkorea, Nigeria, Russland, Singapur, den USA sowie aus Experten der WHO.

6 März

- Der Sprecher des chinesischen Außenministeriums beantwortet Fragen von Reportern und geht auf die Behauptung einiger Medien ein, wonach das neuartige Coronavirus „Made in China“ sei.

Er betont, dass die Rückverfolgbarkeit des Virus noch nicht abgeschlossen sei. „Obwohl der erste Fall von COVID-19 in China entdeckt wurde, bedeutet dies nicht unbedingt, dass das Virus auch aus China stammt. Wir sollten uns gemeinsam gegen das „Informationsvirus“ und das „politische Virus“ aussprechen.“

12. März

- Der chinesische Präsident Xi Jinping spricht auf Anfrage telefonisch mit UN-Generalsekretär Antonio Guterres und betont, dass die harte Arbeit des chinesischen Volkes anderen Ländern wertvolle Zeit verschafft und wichtige Beiträge zur Prävention und Bekämpfung von COVID-19 auf der ganzen Welt geleistet habe.

13. März

- Der chinesische Präsident Xi Jinping sendet Botschaften an den Präsidenten des Europäischen Rates Charles Michel und die Präsidentin der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen und spricht der EU und den Menschen in allen ihren Mitgliedsländern aufrichtiges Mitgefühl für den jüngsten Ausbruch der neuartigen Coronavirus-Krankheit aus.

21. März

- Der chinesische Präsident Xi Jinping sendet eine Sympathiebotschaft an Bundeskanzlerin Angela Merkel und betont, dass China das Bestreben Deutschlands zur Bekämpfung des Virus nachdrücklich unterstütze und bereit sei, im Rahmen seiner Möglichkeiten Hilfe zu leisten, wenn dies von deutscher Seite erforderlich sein sollte.

25.März

- Der chinesische Präsident Xi Jinping spricht telefonisch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel und betont, dass China Deutschland im Kampf gegen die COVID-19-Pandemie nachdrücklich unterstützt und bereit sei, weiterhin zu helfen.

31. März

- Ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums teilt bei einer Pressekonferenz in Beijing mit, dass die chinesische Regierung 120 Ländern und vier internationalen Organisationen materielle Unterstützung einschließlich medizinischer Masken, N95-Masken, Schutzanzüge, Reagenzien für Nukleinsäuretests und Beatmungsgeräte bereitgestellt hat.

Zudem hätten die chinesischen Lokalregierungen mehr als 50 Ländern medizinische Versorgung gespendet. Auch chinesische Unternehmen hätten medizinische Versorgung an mehr als 100 Länder und internationale Organisationen gespendet.

Die vollständige Zeitleiste (Englisch) finden Sie hier

http://www.xinhuanet.com/english/2020-04/06/c_138951662.htm

 

Quelle: German.people.cn

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