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Xi Jinping: China unterstützt nachdrücklich zentrale Rolle von UN in internationalen Angelegenheiten
2020/09/24

China unterstützt nachdrücklich die zentrale Rolle der Vereinten Nationen in internationalen Angelegenheiten.

Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping sagte am Mittwoch während einer Video-Sitzung mit UN-Generalsekretär António Guterres am Rande der 75. UN-Vollversammlung, China habe nicht die Absicht, den Status quo in Bezug auf das internationale System zu stören, sondern die UN-geführte globale Regierungsführung zu verbessern.

Xi forderte bei dem Gespräch eine globale Reaktion auf die COVID-19-Pandemie, eine führende Rolle der Weltgesundheitsorganisation und engere internationale Zusammenarbeit, um gemeinsam eine Gesundheitsgemeinschaft der Menschheit aufzubauen.

Der chinesische Staatspräsident betonte, die Entwicklung müsse nachhaltig sein und die Beziehung zwischen Mensch und Natur müsse angemessen berücksichtigt werden. China habe nicht nur seine eigene ökologische Zivilisation gestärkt sondern auch die Initiative ergriffen, seiner internationalen Verantwortung beim Umgang mit dem Klimawandel gerecht zu werden, indem es sich bemühe, das gemeinsame Heim auf der Erde gut zu pflegen sowie aktiv mit anderen Ländern zusammenzuarbeiten, um eine „grüne Seidenstraße“ zu bauen.

China habe sich verpflichtet, den Weltfrieden und die internationale Ordnung zu verteidigen sowie einen Beitrag zur globalen Entwicklung zu leisten. Die COVID-19-Pandemie zeige, wie sehr die Welt das UN-zentrierte internationale System brauche, so Xi Jinping weiter. In diesem Zusammenhang rief er zu globalen Anstrengungen auf sowie dazu, über nationale und ideologische Grenzen hinauszudenken, um eine bessere Zukunft für die gesamte Menschheit aufzubauen. Die Pandemie habe die Probleme der Weltordnungspolitik verschärft, sodass die betroffenen Parteien darüber nachdenken sollten, wie sie das System verbessern können, anstatt es zu stürzen und neu aufzubauen, sagte Xi.

„In der Welt gibt es nur ein System, das UN-zentrierte internationale System, und nur ein Regelwerk, die Grundnormen der internationalen Beziehungen auf der Grundlage der UN-Charta.“ China wende sich gegen ideologische Konfrontation, Abkoppelung und Hegemonie.

Der chinesische Staatspräsident erklärte weiter, was dem chinesischem Führungsgremium am meisten Sorge bereite, sei die Frage, wie die Lebensgrundlage des chinesischen Volkes verbessert werden und wie China größere Beiträge zur Menschheit leisten könne. Aber China werde keine Kompromisse eingehen, wenn es um die nationale Souveränität, Würde und Entwicklung gehe. China werde seine eigenen Rechte sowie internationale Fairness und Gerechtigkeit entschlossen verteidigen.

Alle Länder sollten die Interkonnektivität stärken und über nationale, ethnische, kulturelle und ideologische Grenzen hinausdenken, um zusammenzuarbeiten und eine Gemeinschaft der Menschheit mit geteilter Zukunft aufzubauen, so Xi Jinping.

Guterres schloss sich Xi an und sagte, die Welt brauche Multilateralismus und Zusammenarbeit angesichts der COVID-19-Pandemie, des Klimawandels und anderer Herausforderungen jetzt mehr denn je. Sie brauche effektivere Vereinte Nationen. Guterres dankte China für seine entschlossene Unterstützung für den Multilateralismus und die Vereinten Nationen sowie würdigte die von Xi Jinping auf der UN-Vollversammlung vorgestellten Initiativen und Maßnahmen. Die UN unterstützten die chinesische Initiative einer „grünen Seidenstraße“, so der UN-Generalsekretär. China spiele eine konstruktive Rolle bei der Aufrechterhaltung von Frieden und der Förderung der Entwicklung weltweit. Mit Chinas Unterstützung seien die Vereinten Nationen in der Lage, effektiver zu arbeiten.

Guterres begrüßte außerdem Xis Vorschläge für die Rolle der UN in der Post-Pandemie-Ära und sagte, die Vereinten Nationen hofften auf engere Kooperation mit China in verschiedenen Bereichen und hofften, dass China eine führende Rolle spielen werde.

Quelle: CRI

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