| Wen Jiabao von seiner Nordkorea-Reise zurückgekehrt |
| 2009/10/07 |
Beijing Der chinesische Ministerpräsident Wen Jiabao ist am Dienstagvormittag von seiner Nordkorea-Reise in Beijing zurückgekehrt. Während seines Aufenthalts in Nordkorea ist Wen Jiabao mit dem Generalsekretär des ZK der nordkoreanischen Arbeitspartei und dem Vorsitzenden der Verteidigungskommission Nordkoreas Kim Jong-il, dem Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des Obersten Volksversammlung Nordkoreas Kim Yong-nam und dem nordkoreanischen Ministerpräsidenten Kim Yong-il zu Gesprächen zusammengetroffen. Dabei bekräftigte Wen Jiabao, die chinesische Regierung wolle die gegenseitigen Besuche zwischen ranghohen Persönlichkeiten fortsetzen und die konkreten Kooperationen zwischen beiden Ländern weiter vertiefen. Bei wichtigen Angelegenheiten sollten beide Länder die Konsultationen und Koordinierungen verstärken. Nicht zuletzt sollten China und Nordkorea die freundschaftliche kooperative Nachbarschaft weiter vorantreiben. Zur Nuklearfrage auf der koreanischen Halbinsel erklärte die nordkoreanische Regierung, Nordkorea setze sich weiterhin für die Denuklearisierung der Halbinsel ein. Nordkorea wolle durch die gegenwärtigen Verhandlungen mit den USA die nordkoreanisch-amerikanischen Beziehungen verbessern. Nordkorea werde entsprechend den Ergebnissen der Verhandlungen mit den USA die multilateralen Gespräche einschließlich der Sechser-Gespräche fortsetzen. Der chinesische Ministerpräsident würdigte die Position Nordkoreas und erklärte, China wolle sich mit den einschlägigen Seiten einschließlich Nordkorea gemeinsam bemühen, zur Denuklearisierung der koreanischen Halbinsel und zur Wahrung des Friedens, der Stabilität und der Entwicklung in Nordostasien beizutragen. |