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„Berg und Tal kommen nicht zusammen, wohl aber die Menschen"
–Chinesische Unternehmen unterstützen in der Coronazeit
2020/06/11

Die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit in der Coronazeit hat viele Facetten und bringt einander unbekannte Menschen zusammen. Und Menschen arbeiten in Unternehmen. So kann es dazu kommen, dass auch Unternehmen sich einander näherkommen und aus Hilfe Kooperation wird.

Zum Beispiel in Nordrhein-Westfalen,  bereits im März spendete das chinesische Unternehmen Sany Group, das seinen deutschen Sitz im nordrhein-westfälischen Bedburg hat, 50.000 Masken an deutsche Freunde und Partner. 20.000 Atemschutzmasken gingen an Krankenhäuser in Essen, wo sich zahlreiche wichtige Gesundheitseinrichtungen Nordrhein-Westfalen konzentrieren. 2000 Masken wurden an Krankenhäuser in Bedburg gegeben. Sany bemüht sich darum, mit den jeweiligen Landesregierungen und medizinischen Einrichtungen auf regionaler Ebene in Kontakt zu treten, um die noch verbliebenen Schutzmasken bedarfsgerecht aufzuteilen und den Kampf gegen die Corona-Pandemie in Deutschland zu unterstützen.

Die Kartons, in denen die Masken geliefert werden, sind sowohl in deutscher als auch chinesischer Sprache mit einem deutschen Sprichwort versehen: „Berg und Tal kommen nicht zusammen, wohl aber die Menschen." Der chinesische Präsident Xi Jinping zitierte dieses deutsche Sprichwort 2014 auf seinem Deutschlandbesuch, um der langjährigen Geschichte gegenseitigen Austausches und tiefer Freundschaft zwischen den beiden Nationen Ausdruck zu verleihen.

Zusätzlich zu der ersten Lieferung an Atemschutzmasken nach Deutschland spendete die Sany Group weitere 80.000 Masken an Partner nicht nur in Deutschland sondern auch in Italien, Frankreich, Japan, Österreich und Schweden. Das Motto des Unternehmens: „Unsere Schicksale sind sowohl in guten als auch schweren Zeiten eng miteinander verbunden."

Chinesische Hilfe in der Not erfuhr auch Heidelberg: Im April konnte die Stadt ihre Bestände an Schutzmasken weiter erhöhen. Eine neue Lieferung kam über den Sino German Hi-Tech Park zustande, ein Heidelberger Unternehmen, das die chinesisch-deutsche Zusammenarbeit fördern möchte. Das Unternehmen Haier COSMOPlat etwa spendete Desinfektionsschutzkanäle und medizinische Schutzkleidung an das Universitätsklinikum Heidelberg. Die Bezirksregierung Haidian, Peking, sandte 5.000 Masken an die Stadt Heidelberg und die Partnerstadt Hangzhou spendete weitere 10.000, die Stadt Guangzhou 100.000 Masken. Zu Beginn der Corona-Pandemie waren die Spenden noch in umgekehrter Richtung geflossen, als der Heidelberger Sino German Hi-Tech Park und seine Partner die Stadt Hangzhou finanziell unterstützten.

Sowohl die Bundesregierung als auch viele deutsche Unternehmen hatten im Februar China mit rechtzeitigen Lieferungen medizinischer Hilfsgüter beigestanden. Diese Hilfe hat China unmittelbar erwidert, als Deutschland von dem neuen Virus heimgesucht wurde. China und Deutschland sind langjährige, bewährte Geschäftspartner. Zumal in schlechten Zeiten gilt es, zusammen zu stehen und sich gegenseitig zu helfen, einfach, unkompliziert und lebensnah.

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