| Beijing
Das chinesische Außenministerium hat eine Resolution des US-Senats über die Freilassung sogenannter "politischer Häftlinge" im chinesischen autonomen Gebiet Tibet als grundlos bezeichnet und zurückgewiesen.
Der US-Senat hatte den im Mai vorgelegten Resolutionsentwurf ohne Abstimmung verabschiedet. Darin wurde China aufgefordert, sogenannte politische Häftlinge in Tibet wie Teazin Deley freizulassen. Dazu kommentierte die Sprecherin des chinesischen Außenministeriums, Zhang Qiyue, am Freitag, Angaben der chinesischen Justizbehörde zufolge sei Teazin Deley, der auch als Angag Tashi bekannt sei, kein politischer Häftling in Tibet. Er sei der Hauptverantwortliche für einen Bombenanschlag, der 2002 auf einem öffentlichen Platz im südwestchinesischen Chengdu verübt worden war. Teazin sei daraufhin wegen Sabotage und Anstiftung zu Spaltungsaktivitäten zur Todesstrafe mit zweijähriger Bewährung verurteilt worden. Die Verhängung der Strafe durch die chinesische Justizbehörde sei nach Gesetzen erfolgt, betonte die Sprecherin. |