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Restauration des Potala-Palastes nahezu abgeschlossen
2008/12/01

Der Potala-Palast in Tibet erstrahlt bald in neuem Glanz. Aufwendige Restaurationsarbeiten an dem Weltkulturerbe sollen Ende des Jahres abgeschlossen werden.

Die zweite Phase der Restaurationsarbeiten am ikonischen Potala-Palast in Lhasa im südwestchinesischen Autonomen Gebiet Tibet sind nahezu abgeschlossen, berichtete gestern ein Verwaltungsbeamter. Champa Kelsang, Leiter der Verwaltung des Potala-Palastes, berichtet, "rund 150 Millionen Yuan (17,5 Millionen Euro) sind für die zweite Phase der Restauration des Potala-Palastes ausgegeben worden. Die Restaurationsarbeiten werden wahrscheinlich Ende des Jahres abgeschlossen sein."

Der Beamte gab bekannt, dass die Arbeiter die Abstützung der zylindrischen Strukturen der Querschwellen, die zur Festigung der Balken in der Basis des Hauptgebäudes dienen, nahezu abgeschlossen hätten. Die Restauration von 17 historischen Gebäuden, darunter der "Weiße Palast" und der "Rote Palast", sei ebenfalls fast abgeschlossen. Lehmerosionen, Steinablösungen und große Risse in acht Querbalkenwänden in der Basis zum Norden und Süden des "Weißen Palastes" mussten restauriert werden.

Der Potala-Palast wurde im siebten Jahrhundert errichtet und ist ein Weltkulturerbe. Die erste Phase der Restauration mit Kosten von 55 Millionen Yuan begann 1989 und dauerte fünf Jahre. Die Zentralregierung in China hat zusätzlich zur Restauration des Potala-Palastes 333 Millionen Yuan für die Restauration des Norbu Lingka und des Sakya-Klosters bereitgestellt. Die Arbeiten begannen 2002. Norbu Lingka war der Sommerpalast des Dalai Lama. Das Sagya-Kloster beherbergt zahlreiche klassische Bücher über Buddhismus und wertvolle Gemälde.

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