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Chinas Minister spricht über Dialog der Zentralregierung mit Dalai Lama
2008/12/11

Washington

Die internationale Gemeinschaft sollte auf die Meinung der tibetischen Bevölkerung in China hören, wonach eine Unabhängigkeit Tibets sowie separatistische Versuche, die zu einem Rückschritt für Tibet führen würden, abgelehnt werden müssen. Dies erklärte Sita, ein gebürtiger Tibeter und zugleich der stellvertretende chinesische Minister für die Einheitsfront des ZK der KP Chinas, am Dienstag auf einer Pressekonferenz in der chinesischen Botschaft in den USA.

Sita informierte die chinesischen und amerikanischen Medienvertreter zudem über den Verlauf des neuen Dialogs zwischen der Zentralregierung Chinas und dem engen Vertrauten des Dalai Lama. Der Dalai Lama habe der chinesischen Regierung zum Schein ein „Memorandum zur Erlangung der wahren Autonomie aller Tibeter" vorgelegt. In Wahrheit jedoch strebe der Dalai Lama nicht die Autonomie, sondern die politische Unabhängigkeit Tibets an, was klar gegen die chinesische Verfassung verstoße. Daher sei der Dialog zwischen der Zentralregierung und dem Dalai Lama erfolglos verlaufen, so der chinesische Minister für die Einheitsfront des ZK der KP Chinas.

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