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China fordert von USA, Dalai Lama nicht zu unterstützen

2008/07/30

Die Entscheidungsträger in den Vereinigten Staaten sollten den Dalai Lama und separatistische Kräfte für eine "tibetische Unabhängigkeit" nicht unterstützen, erklärte Liu Jianchao, der Sprecher des chinesischen Außenministeriums.

Liu machte seine Äußerung im Rahmen eines Kommentars zu einem Bericht, nachdem der Präsidentschaftskandidat der Republikaner, John McCain, sich am vergangenen Freitag mit dem Dalai Lama getroffen hat, als dieser sich zu einem Besuch in den USA aufhielt.

"China ist über diesen Bericht sehr besorgt", sagte Liu weiter und erklärte, Tibet sei eine innere Angelegenheit Chinas.

China wendet sich gegen separatistische Aktivitäten des Dalai Lamas in jedem Land und mit jedem Individuum und lehnt jede Instrumentalisierung der Dalai Lama Frage als Einmischung in die inneren Angelegenheiten Chinas ab. Dieser Standpunkt sei klar und beständig, erklärte Liu.

Liu forderte die bedeutenden Persönlichkeiten in den Vereinigten Staaten auf, sich an die grundlegenden Prinzipien der internationalen Beziehungen zu halten. Auch sollten sie klar das wahre Gesicht des Dalai Lamas erkennen, der China spalten sowie die soziale Stabilität und die nationale Einheit in Tibet unter dem Deckmantel der Religion zerstören wolle. Darüber hinaus sollten sie aufhören, den Dalai Lama und die separatistischen Kräfte für eine "tibetische Unabhängigkeit" zu unterstützen. Außerdem sollten sie sich nicht in die inneren Angelegenheiten Chinas einmischen und nicht die chinesisch-amerikanischen Beziehungen beschädigen.

Quelle: Xinhua



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