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Neue Regelung für ausländische Investitionen in Immobilienmarkt
2006/08/04

China hat am Montag einen Plan für neue Regelungen zu ausländischen Investitionen in den chinesischen Immobilienmarkt veröffentlicht.

Zu den Planungen gehört eine Anhebung des eingetragenen Kapitals für Immobilienunternehmen und Beschränkungen beim Kauf von Wohnimmobilien durch ausländische Institutionen und Individuen.

Die Regelungen sind Teil der Anstrengungen der Regierung, den chinesischen Immobilienmarkt besser zu regulieren und die Effizienz ausländischer Investitionen anzuheben.

In den geplanten Regelungen werden außerdem detaillierte Angaben zu Projekten, Anteilen, Krediten und Verkäufen gegen Devisen durch ausländische Immobilienunternehmen gemacht.

Nach den Regelungen können ausländische Institutionen die in China Zweigniederlassungen oder Repräsentanzen gründen sowie Einzelpersonen, die in China für mindestens ein Jahr arbeiten oder studieren, Immobilien für ihre eigene Verwendung erwerben.

Die Regelungen verlangen außerdem von den lokalen Regierungen, ausländische Investitionen in den chinesischen Immobilienmarkt zu überwachen.

China hat in diesem Jahr auf Grund von Bedenken über übermäßige ausländische Investitionen in den Immobilienmarkt des Landes eine Reihe von Maßnahmen eingeführt, um den Markt zu kontrollieren. Der Immobilienmarkt absorbiert gegenwärtig einen großen Teil der ausländischen Investitionen in China.

Die Neugründungen ausländisch finanzierter Immobilienunternehmen in China sind in der ersten Jahreshälfte im Vergleich zum Vorjahr um 25,4 Prozent gestiegen. Die in Devisen vollzogenen Verkäufe an ausländische Institutionen und Individuen haben sich im ersten Jahresquartal verdoppelt.

(China.org.cn, Xinhua, 25. Juli 2006)

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