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China hat 104 Dienstleistungsbereiche nach Außen geöffnet
2006/10/27

104 der 160 im Rahmen der WTO geregelten Bereiche für Dienstleistungshandel sind in China bereis nach Außen geöffnet. Dies nähert sich dem durchschnittlichen Niveau in entwickelten WTO-Mitgliedsländern, das bei 108 liegt. Von 2001 bis 2005 hat sich das Volumen des Dienstleistungshandels von 71,9 Milliarden US-Dollar auf 166,5 Milliarden US-Dollar erhöht. Damit liegt China weltweit auf dem siebten Platz. Dies teilte der Assistent des Handelsministers, Chong Quan, letzte Woche beim "fünfjährigen Jubiläum des Beitritts Chinas zur WTO" beziehungsweise dem "Forum für Versicherungs- und Finanzmarkt in China" mit.

Ferner sagte Chong, dass China seit dem Beitritt zur WTO die Öffnung im Bereich Dienstleistungshandel beispiellos vorangetrieben habe.

Im Bankenbereich kann man beobachten, dass bis Ende Mai 2006 71 ausländische Banken 197 Geschäftsstellen in China gegründet haben. Ihnen wurde die Genehmigung erteilt, in 25 chinesischen Städten RMB-Geschäfte abzuwickeln.

Bis Ende Juni dieses Jahres haben ausländische Finanzorgane in China sieben Finanzierungsunternehmen für Autos und drei für Betriebe gegründet. Die Einfuhr strategischer ausländischer Investitionen durch chinesische Treuhand- und Investitionsgesellschaften nimmt einen stabilen Fortgang.

Bis Ende Juni wurden 23 Joint Ventures zur Verwaltung von Wertpapierfonds und sieben für den deren Handel gegründet. In Shanghai und Shenzhen gibt es jeweils 39 beziehungsweise 19 ausländische Effektenmakler, die A-Aktien handeln. Außerdem wurden 42 ausländische Organe als "Qualifizierte Ausländische Institutionelle Investoren" (QFII) zertifiziert.

Bis Ende 2005 haben sich 41 ausländische Versicherungsgesellschaften in China niedergelassen, die Hälfte aller Versicherungsgesellschaften in China. Sie unterhalten fast 400 Zweigstellen.

Statistiken zufolge betrugen die ausländischen Direktinvestitionen in den Bereichen Bankwesen, Versicherungswesen und Wertpapiergeschäft im Jahr 2005 11,8 Milliarden US-Dollar. Laut Zusage Chinas endet die Übergangsfrist für die Erfüllung der WTO-Bedingungen im Bereich Finanzwesen Ende 2006. Damit beginnt die Ära der vollständigen Öffnung in den Bereichen Versicherungs- und Bankwesen.

(China.org.cn, chinanews.com.cn, 24 Oktober 2006)

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