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China wird Reform und Öffnung der Wirtschaft weiter vorantreiben
2006/12/13

Seit 11. Dezember dürfen ausländische Banken China offiziell Geschäfte mit der chinesischen Landeswährung RMB abwickeln. Dies bedeutet, dass alle Zusagen Chinas während der fünfjährigen Übergangsphase seit dem WTO-Beitritt umgesetzt wurden. Vertreter und Experten des chinesischen Handelsministeriums sagten, China werde auch in Zukunft seine Reform- und Öffnungspolitik fortsetzen und mit einer positiven Haltung den Chancen und Herausforderungen nach der Übergangsperiode begegnen.

Handelsminister Bo Xilai betonte, das Ende der fünfjährigen Übergangsperiode nach Chinas WTO-Beitritt bedeute nicht die Einstellung der Öffnung des Landes. China werde auch weiterhin Reformen durchführen und eine andauernde Öffnung praktizieren.

"China wird stets gemäß den Regeln der WTO die Entwicklung von Industrie und Außenhandel vorantreiben. Es bedeutet nicht, dass wir nach Ende der Übergangsperiode am 11. Dezember in Anarchismus verfallen. Unsere Art der Öffnung ist nach wie vor standardisiert, ordentlich und entspricht den Regeln der WTO."

Weiter erklärte Bo, auch in Zukunft werde China eine konstruktive Rolle in der WTO spielen. China werde sich aktiv an der Ausarbeitung entsprechender Regeln beteiligen, den multinationalen Handelsmechanismus verstärken beziehungsweise verbessern und Handelskontroversen gewissenhaft begegnen. Des Weiteren sei China jederzeit dazu bereit, auftauchende Handelskontroversen mittels dieser Mechanismen zu lösen, sowie seine legitimen wirtschaftlichen Rechte und Interessen zu verteidigen. Zudem werde China kontinuierlich seine Koordinierung und seine Kooperation mit Entwicklungsländern ausbauen.

Zur Situation nach der Übergangsperiode sagte der Direktor der WTO-Abteilung im chinesischen Handelsministerium, Zhang Xiangchen, das Ende der Übergangsperiode bedeute für China sowohl eine Chance als auch eine Herausforderung.

Zhang fuhr fort, die Position Chinas in der Weltwirtschaft sowie im internationalen Handel werde weiterhin steigen, aber gleichzeitig werden die Herausforderungen für China zunehmen. Dazu gehören unter anderem der internationale Handelsprotektionismus sowie Herausforderungen durch die Landwirtschaft und in Bezug auf die Finanz- und Energiesicherheit während der Öffnung Chinas.

China müsse diesen Herausforderungen mit großer Weisheit begegnen und sie als Chance nutzen. Der stellvertretende Direktor des Forschungsinstitutes für Weltwirtschaft und Politik an der Chinesischen Akademie der Sozialwissenschaften, Li Xiangyang, sagte dazu, seit dem Beitritt zur WTO sei Chinas Handelsvolumen ständig gestiegen. Innerhalb einer kurzen Zeit sei China zum drittgrößten Handelsland der Welt aufgestiegen. Als bedeutendes Handelsland sollte China in Zukunft einen größeren Beitrag zur gesunden Entwicklung der Weltwirtschaft leisten. In diesem Sinne sollte das Land die Verantwortungen, die seiner Wirtschafts- und Handelskapazität entspricht, tragen.

"In den vergangenen fünf Jahren ist China umfassend in die globalisierte Weltwirtschaft integriert worden. Jetzt befinden wir uns in einer Phase der gegenseitigen Unterstützung der chinesischen Wirtschaft und der Weltwirtschaft. In dieser Phase wird China immer größere Beiträge leisten, und die internationale Gemeinschaft wird China auch mehr in die Pflicht nehmen. Wir haben die Einflüsse unserer Aktionen auf andere Menschen zu berücksichtigen. Kooperation und Koordination von Chinas Wirtschaftssystem und Wirtschaftspolitik mit der internationalen Gemeinschaft gelten als Thema der Zukunft."

(China.org.cn, 12. Dezember 2006)

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